Im Zentrum stehen zwei finstere Gestalten, die ihre Jahresbilanz des Bösen in letzter Minute retten wollen, und zwei Tiere, die sich dem entgegenstellen. Die Inszenierung arbeitet mit einer klaren, kraftvollen Bildsprache: grelle Farbkontraste, überzeichnete Figuren, präzise komische Körperlichkeit und ein Spielraum zwischen Märchen, Cabaret und albtraumhafter Revue.
Die Bühne wird dabei zu einem Ort ständiger Verwandlung. Das knallige Grün des Hauses, das violett-schwarze Geäst im Hintergrund und die exzentrischen Kostüme erzeugen eine ebenso künstliche wie lebendige Welt, in der sich Bosheit, Humor und kindliche Abenteuerlust permanent verschieben. So entsteht ein Abend, der das Publikum in eine fantastische Geschichte und in eine fragile Ordnung kurz vor Mitternacht führt.
Regie: France-Elena Damian
Dramaturgie: Nina Steinhilber
Ausstattung: Hannah von Eiff
Musik: Rosa Hoelger
Weitere Informationen zur Produktion beim Mecklenburgischen Staatstheater .